Monthly Archives: February 2012

Quick update

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Just a quick update on the “60 day/60k” challenge. I’m a little behind, but between work and sending manuscripts to publishers there’s not exactly much time to write… and now I got a spontaneous invitation to go out tonight… well, screw sleep, cheers :D

 


 

 

Bloß ein flottes Update zur “60 day/60k”-Herausforderung. Ich häng ein bisschen nach, aber zwischen Arbeit und Manuskripte eintüten bleibt mir nicht wirklich viel Zeit zum Schreiben. Aber in den Leerlaufzeiten bastel ich an einem etwas längeren Artikel, den krieg ich hoffentlich noch vor Ostern fertig ô.O Und jetzt hab ich eine spontane Einladung zum Cocktailtrinken gekriegt. Ergo: Scheiß auf Schlaf, Prost :D

 

 

 

-Ricarda

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Faschingspanik

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Dieses Wochenende ist es wieder soweit. Nach dem Valentinstag mit fetten Engeln und überteuerten kenianischen Rosen, von denen ich mangels Freund sowieso nichts hätte (außerdem ist mir Schokolade sowieso lieber), naht jetzt das neue Grauen. Es ist Karneval, und da ich das unbeschreibliche Glück habe, aus dem schönen Rheinland zu stammen und zumindest für weitere vier Wochen auch hier festsitze, kann ich mich nichtmal in meine schöne, ruhige Hildesheimer Wohnung verkrümeln, die Decke über den Kopf ziehen und die Fastnacht Fastnacht sein lassen.

Stattdessen arbeite ich über Fasching und hocke auch noch mitten in einer Stadt, in der von Altweiberfastnacht bis Aschermittwoch gefühlte 50% aller Einwohner über 15 sturzbetrunken (und daneben äußert geschmacklos gekleidet) sind. Der Rest muss entweder fahren oder ist schon scheintot und nimmt deshalb nicht an diesem absurden Treiben teil.

Oder gehört, wie ich, zu jenem anscheinend winzigen Teil der Bevölkerung, der mit dem närrischen Mumpitz nichts anfangen kann, Kostüme und Büttenreden verabscheut und über Clowns nicht lacht, sondern sich einstweilige Verfügungen einhandelt, weil man die Typen mit den roten Nasen aus verdrehter Paranoia heraus heimtückisch von hinten niederschlägt, um ihre teuflischen Kräfte zu bannen.

(Nicht lachen; ich hab damals mit 12, 13 Jahren Stephen Kings ES gelesen und seitdem hat sich meine anfängliche Abneigung gegen Clowns in eine Höllenpanik verwandelt. Die Supernatural-Folge mit den mordenden Pappnasen war da auch nicht hilfreich.)

Und so sehe ich dieses Jahr dem Karneval mit noch weniger Sympathie entgegen als sonst. Erstens darf man sich bei uns in der Innenstadt nicht mehr vor (!) dem Gebäude meiner alten Schule auf der Straße treffen, da laufen jetzt die Schießhunde vom Ordnungsamt streife (nix gegen das Ordnungsamt, aber diese Anordnung ist mehr als lächerlich). Zweitens sind sämtliche Glasflaschen in der gesamten Innenstadt verboten (ist angeblich sicherer und sauberer; wobei man sich auch an Dosen fürchterlich schneiden kann und die noch viel lieber durch die Gegend geschmissen werden – auch voll). Und drittens versucht die Stadt mit aller Gewalt, uns in einem Konstrukt namens „Der Käfig“ zusammenzutreiben. Da drin sind die Getränke noch viel teurer als in den umliegenden Kneipen, und um überhaupt reinzukommen, muss ich vorher nochmal extra bezahlen. Außerdem ist die Musik da drin auch nicht besser, und auf eine Legion Mitvierziger, die sich nur in Rudeln mit passenden Kostümen fortbewegen und sich benehmen wie infantile Zwanzigjährige, wobei sich die weiblichen Vertreter dieser Art nach ein paar Stunden stramm in Richtung abgehalfterte Hafennutte bewegen und ihre männlichen Begleiter in ähnlich erbärmlichen Zustand sind, kann ich wirklich verzichten.

Ich verstehe auch ehrlich gesagt die Motivation hinter dem ganzen nicht. Feiern kann ich heutzutage jedes Wochenende (ich wohn in einer Unistadt, da gilt das eigentlich sogar für jeden Tag), schlechte Musik wird auch besoffen nicht besser, und die meisten Kostüme, die nach was aussehen, sind für das derzeitige Wetter nicht wirklich geeignet. Weswegen die meisten der verruchten Nonnen und Teufelchen in Netzstrumpfhosen am Mittwoch mit beginnender Lungenentzündung beim Hausarzt auftauchen. Wenn sie nicht sowieso mit einem ausgewachsenen Tripper ihren Gynäkologen aufsuchen. Ich frage mich jedes Mal wieder, wie diese Weibsen darauf kommen, dass es eine regelrecht brillante Idee ist, wenn man bei Minusgraden mit Minirock und Highheels durch den Schneematsch stöckelt. Wenn ich mich morgens vor dem Kleiderschrank nicht bremsen kann, dann zieh ich wenigstens Strumpfhosen und Stiefel an und kröne die Sache nicht einem Lacktop, das mir drei Nummern zu klein ist. Gut, auch deshalb nicht, weil ich das erwähnte Top mal in die Altkleider getan hab, weil’s mir wirklich nicht mehr gepasst hat. Aber hier geht’s ums Prinzip.

Alles in allem ist Karneval wirklich nicht meine liebste Zeit des Jahres. Weshalb ich an diesem Wochenende die Öffentlich-Rechtlichen und ihre in Dauerschleife gesendeten Kappensitzungen und Umzugsübertragungen boykottieren und mir stattdessen ein 100%iges Fangirl-Wochenende mit Popcorn, Limo und einem Sherlock-Marathon gönnen werde. Mit ein bisschen Doctor Who als Nachtisch.

 

In völlig anderem Zusammenhang möchte ich mal eben mit meinem Wordcount für „60 day/60k“ angeben: 16,530 Wörter heute früh um elf – halb durch und ich hänge noch nicht zurück. Fühlt sich gut an :D

Ich zähle da jetzt einfach mal alles, was ich auf der Arbeit schreibe, da ich abends ohnehin nicht groß zum Schreiben komme. Ist zwar größtenteils journalistische Schreibe, aber mir reicht das.

Yay unnützes Wissen: Die Fingerlänge von Männern gibt Aufschluss über deren Männlichkeit. Nicht diese Männlichkeit, ihr Ferkel! Gemeint ist die maskuline Ausstrahlung der Gesichtszüge. Angeblich kann man schon bei Jungen ablesen, wie schnieke sie später mal ausschauen, und ob sie in Sachen Männlichkeit Harrison Ford und Vin Diesel Konkurrenz machen können.

Behaupten jedenfalls die Forscher.

Nachgeprüft hab ich das jetzt aber noch nicht.

 

 

Could someone slaughter the clowns, please?

 

So, basically, the above is a page-long rant about how I dread the upcoming weekend. After Valentine’s Day, which resulted again in absolutely nothing for me (thanks to lack of boyfriend; not that I care much about Valentine’s Day anyway), there’s the next weird celebration ahead: Germany’s beloved Fasching. It’s kind of like Mardi Gras: Everyone who can gets drunk, people hug each other and snog complete strangers and act generally childish, adults and teenagers alike.

And I. Hate. It.

Unfortunately, I’m stuck in a town which utterly loves celebrating Fasching. So I have to put up with drunken calls from friends (which happens all around the year but seems to double on occasions like this), being the designated driver for my little brother (who is away this year, THANK GOD; I love him dearly, but driving him and his friends around in silly costumes really gets on my nerves), and finally: clowns. I never liked them as a child, and after reading Stephen King’s IT, it all got downhill from there. If I see one, I start a discreet fallback. If they try to make fun of me (or even around me), I have a hard time not to smack them. And if they even try to hug me – may the Lord have mercy with your red-nosed soul…

So my Fasching weekend will mainly consist of popcorn, soda and a Sherlock marathon. Drooling over Benedict Cumberbatch kind of helps^^

 

Anyway, I’ve also got an update on the 60 day/60k challenge. 16.530 words so far – thankfully, I have to write a lot at work, and since I don’t have much time to write in the evening, either, I’ll just count that as part of the challenge. It’s journalistic writing, but hey, close enough.

 

-Ricarda

dpa-Eilmeldung per Twitter:

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dpa-EIL-Meldung: Deutschland wird ACTA-Abkommen vorerst nicht unterzeichnen, Auswärtiges Amt hat Weisung zurückgezogen

AA bestätigt: ACTA wird zunächst nicht unterzeichnet, Justizministerin habe Bedenken angemeldet, keine Entscheidung in der Sache

 

Das wäre dann vermutlich die erste vernünftige Entscheidung in der Sache seit geraumer Zeit. Was allerdings die Frage aufwirft: Warum erst jetzt? Das Abkommen ist lange bekannt, gerade diejenigen, die darüber entscheiden, ob Deutschland unterzeichnet oder nicht, sollten doch längst wissen, worum es geht! Wieso kommen diese Bedenken also so plötzlich und kurz vor knapp? Die sollten doch wissen, was da drinsteht, dafür werden sie schließlich bezahlt -.-

Ich werf mal ganz polemisch in den Raum: Denen geht der Arsch auf Grundeis, weil sie merken, dass sie Millionen von potentiellen Wählerstimmen verlieren, wenn sie ACTA in dieser Form durchdrücken. Hunderttausende ACTA-Gegner weltweit werden morgen auf die Straße gehen (ich leider nicht, ich hab ‘ne Reise vor mir, aber ich bin wenigstens geistig dabei…). Und auf einmal finden auch Deutschlands Politiker die ganze ACTA-Kiste nicht mehr so schnieke.

Ja. Das ist jetzt alles voll glaubwürdig. Und so.

 

 

dpa just tweeted that Germany won’t sign ACTA. For now. Minister of justice expresses concerns. I mean, that’s in itself pretty cool, but: Why just now? Why not earlier, when there would have been more time to change the whole thing, give it a new direction? They should know what ACTA IS, after all. That’s what they are paid for -.-

My guess: They are scared shitless by the thought of repelling so many voters. Hundreds of thousands of ACTA opponents will protest tomorrow (I can’t, unfortunately, I have a four-hour car ride home ahead). And suddenly, Germany’s politicians don’t find ACTA so cool anymore.

Right. That’s totally credible.

 

 

-Ricarda

60 day/60k writing challenge

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Okay, I think I’m officially insane now. With a little delay I joined the “60 day/60k” group on the NaNo forums. Meaning I’m going to write 60.000 words during February and March, 1.000 words per day, counting short stories, blogposts (the coherent ones anyway), what I add to my novel… well, anything that is remotely related to literary writing. Very remotely. Look, shiny ice cream!

It’s not like I have an internship (unpaid, I might add -.-) ahead or something or try to bring a finished novel to reasonable shape and stuff… Buuut wouldn’t life be boring without the occasional challenge? :)

…I think I should buy ahead some pudding, just in case of a nervous breakdown…

 

 

Ich liebe Herausforderungen…

 

Mit ein klein wenig Verspätung hab ich mich jetzt doch entschieden, an der “60 day/60k“-Schreibaufgabe teilzunehmen. Was prinzipiell bedeutet, dass ich 60,000 Wörter in 60 Tagen schreiben werde, oder anders gesagt, 1,000 Wörter am Tag. Gezählt werden Kurzgeschichten, Blogposts (die einigermaßen kohärenten wenigstens), die Arbeit an meinem Roman… eigentlich alles, was irgendwie entfernt als literarisches Schreiben gezählt werden kann. Also, ganz entfernt. Guckt mal, da fliegt ein toter Vogel!

Naja. Es ist ja auch jetzt nicht so, dass vor mir noch vier Wochen Praktikum liegen (wer diesen Mist namens Pflichtpraktikum eingeführt hat, gehört an den Füßen aufgehängt und mit Gummischlangen zu Tode gepeitscht -.-). Ganz zu schweigen von der Überarbeitung eines bereits beendeten Romans und dergleichen. Aber das Leben wäre ja langweilig, wenn wir uns nicht hin und wieder auf eine spaßige Herausforderung einlassen würden, gell? :)

…ich sollte vielleicht ein bisschen Pudding auf Vorrat bunkern, für den irgendwie gar nicht so unwahrscheinlichen Fall eines Nervenzusammenbruchs…

 

 

-Ricarda

Ergebnissichtung des Asht-Experiments

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Okay, ich war eigentlich gerade auf dem Weg in die Federn, aber die paar Minuten habe ich jetzt noch :)

Hier mein Emailwechsel mit dem werten John Asht, dem Heiligen aller unterdrückten Autoren.  Also, nicht mein Heiliger jetzt, aber anscheinend der von “hunderten von Verlegern und Autoren”. Oder so ähnlich.

 

Einen wunderschönen guten Morgen, Herr Asht!

Jetzt weiß ich zwar nicht, ob er für Sie schön ist, oder ob diese Uhrzeit für Sie noch zum Morgen gehört, aber wen scheren derlei Banalitäten?

Sehen Sie, normalerweise würde ich nach ein paar Minuten des Amüsements nach Ihren Blogposts zu den Tagesgeschäften übergehen, aber langsam wird die Sache doch ein wenig bedenklich. Eine Verschwörung der Regierung gegen die notleidenden Kleinverlage? Wirklich?

Sie als Beteiligter sollten doch am allerbesten wissen, dass der Buchmarkt auf Wettbewerb beruht – und dabei geht es darum, wer das bessere Produkt hat. Es ist allgemein bekannt, dass Kleinverlage oft deswegen Kleinverlage sind und bleiben, weil Autoren, die das Potential hätten, durch einen Bestseller einen Verlag in die obere Liga der Geschäftswelt zu befördern, von größeren Verlagen mit besseren Konditionen abgeworben werden. Verständlich; wenn ich die Wahl hätte, aus Loyalität meine Miete nicht bezahlen zu können oder für meine Werke einen entsprechenden Lohn zu erhalten, brauche ich nicht lange überlegen, wofür ich mich entscheiden würde. Und es gibt genug talentierte Nachwuchsautoren, um die dabei womöglich entstehenden Lücken zu schließen.

Die von Ihnen beschriene “Rezi-Mafia” hat damit überhaupt nichts zu tun. In der Tat gibt es Millionen Leser, die darauf basierend ihre Kaufentscheidungen fällen – wie Sie tatsächlich sogar ganz richtig bemerkt haben. Dass die Rezensenten, deren Bewertungen wir lesen, von Großverlagen gekauft und bezahlt werden, ist dann aber vermutlich doch blanker Unsinn. Das ist gar nicht nötig. Wenn ein Buch gefällt, wird es gut bewertet und gekauft (oder umgekehrt) – wenn nicht, dann nicht. Wer eins und eins zusammenzählen kann, erkennt die Logik hinter dieser Aussage. Ich persönlich verlasse mich wesentlich lieber auf zehn Lesermeinungen, die bereits in solch geringer Anzahl ein vergleichsweise ausdifferenziertes Bild von einem Buch ermöglichen – im Vergleich eben mit einer einzigen Rezension eines Feuilletonisten. Diese Feuilletonisten haben leider ein paar Nachteile. 1. sind sie wesentlich weniger als die Blogger im Netz, bewerten daher auch weniger Bücher und nur in vielleicht einem von zehn Fällen auch ein Buch, das zu lesen ich überhaupt in Erwägung ziehen würde. 2. bewerten Sie in der Regel die sogenannte “Hochliteratur” – die aber von einem eher kleinen Anteil der Bevölkerung überhaupt gelesen wird (meiner Meinung nach, weil sie oft einfach zu bemüht, zu deprimierend, zu schlecht oder alles ist). Die große Nachfrage nach vom Feuilleton nicht rezensierter Literatur generiert in diesem Fall das Angebot der Rezensionen im Internet. Ein völlig normaler Vorgang in der freien Marktwirtschaft. Nicht immer generiert ein Angebot auch eine Nachfrage, nur weil es einfach da ist.

Folgen wir jetzt diesem Gedankengang, dann ist es nur logisch, dass Leser in die Bresche springen und sich die Mühe machen, ihre Leseeindrücke niederzuschreiben und zu veröffentlichen, damit andere Leser sich daran orientieren können. Ich betone, diese Rezensionen üben keinerlei Kaufzwang aus – ich entscheide immer noch aus freien Stücken, ob ich einem Ratschlag folge und kaufe oder eben nicht. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob der Rezensent “Literaturkritik” studiert hat (was in der Bundesrepublik meines Wissens nach gar kein Studiengang ist) oder nicht. Jemandem Urteilsvermögen und das Recht auf freie Meinungsäußerung abzusprechen, weil er nicht etwas studiert hat, was es so gar nicht gibt, halte ich für arg daneben. Übrigens, wenn wir _diesem_ Gedanken nachgehen, kommen wir zu folgender Parallele: Jemand, der nicht Literaturkritik studiert hat, darf nicht rezensieren – und jemand, der nicht kreatives Schreiben (ein echter Studiengang) studiert hat, darf keine Bücher schreiben. Interessant, finden Sie nicht?

Was ich mit diesem Sermon sagen möchte: Lassen Sie die Blogger in Frieden. Onlinerezensionen sind weder kriminell noch Teil einer Regierungsverschwörung. Und Bitte hören Sie auf damit, sich als Messias aller Autoren darzustellen. Eins ist nämlich sicher: Mein Messias sind Sie nicht.

 

Es grüßt,

Ricarda Tesch

PS: Ich hätte Ihr Buch auch dann nicht gekauft, wenn ich keine Rezension gelesen hätte – die ersten paar Seiten hätten mich hinlänglich abgeschreckt. Das haben Sie ganz alleine hingekriegt, werfen Sie das also nicht den armen Rezensenten vor.

 

Gut, vielleicht war ich ein bisschen sehr spitzfindig. Stellenweise. Oder auch öfter mal. Aber wäre das nicht die ideale Gelegenheit, meine laienhafte Auseinandersetzung mit seinen intellektuellen Höhenflügen auf liebenswerte Weise “besorgend” zu widerlegen?

Gucken wir mal, welche Antwort ich bekommen habe…

 

Frage: hat man sie schon seit langem wieder rausgelassen?
JOHN ASHT
Schriftsteller & Freier Journalist

 

…ja. Ganz genau. Das war absolut die Reaktion, die ich erwartet hatte.

(Nein, ehrlich. Halb das und halb einen Verriss meiner Email hinsichtlich der mangelnden literarischen Qualität und Nichtigkeit meiner Aussagen, weil ich zwei X-Chromosome habe und deshalb sowieso nicht für’s Denken gemacht bin.)

Leider habe ich mich dann zu ähnlich kindischem Verhalten hinreißen lassen…

 

 Antwort: Auf jeden Fall länger als Sie.
Ende der Beweisführung, dass manche Menschen einfach nicht kritik- oder diskussionsfähig sind.

Einen schönen Tag noch :)

 

Nicht wirklich viel erwachsener, aber ich war grade aufgestanden und hatte keine Lust, differenzierter zu antworten. Hat ihm aber wohl gereicht, zurück kam nämlich folgendes Kleinod:

 

Die Welt is soooo schön bunt...

die Welt ist bunt – und ihre Farben werden von Blumen entlassen (daher die Frage), prallel mit dem Duft und dem Lockruf für Schmetterlinge.

Da sie aber meine Art zu schreiben, eh nicht mögen, und auch von ACTA und dem diesbezüglichen Regierungszögern keine Ahnung zu haben scheinen, wüsste ich nicht, wieso wir uns überhaupt noch gegenseitig auf den Nerv gehen sollten?! Sie kaufen meine Bücher nicht – und ich schreibe nur meinen Fans. Damit wäre doch alles geklärt, oder?

Leben Sie wohl, Lady!
JOHN ASHT
Schriftsteller & Freier Journalist

 

Ja. Das Bild war wirklich dabei. Abgesehen von den teilweise augenkrebserregenden Schreibfehlern (so viele Tippfehler kann man nüchtern doch gar nicht machen, oder?) hab ich keinen blassen Schimmer, was ich von dem ersten Absatz halten soll.

Da ich ACTA in dem Zusammenhang gar nicht erwähnt habe, weiß ich jetzt auch nicht, wie er ausgerechnet darauf kommt.  Vielleicht spioniert er in meinem Gehirn herum; wobei er dann wissen müsste, dass ich mich durch den ganzen grauenvoll formulierten Text gequält habe, nur um festzustellen, dass außer “Klauen ist böse! Pfui!” nicht viel Wesentliches drinsteht – sieht man von den rechtlichen Grundlagen ab, die unter anderem Internetprovider unter Druck setzen, die Verbindungsdaten ihrer Kunden zu überwachen, Verdachtsmoment oder nicht, und die eigentlich in gar keinem Zusammenhang mit Anti-Produktpiraterie-Gesetzen stehen, um die es angeblich vordergründig gehen soll. Aha.

Wie dem auch sei, ich bleibe dabei, dieser Mann ist nicht kritikfähig, auch wenn er im Header seines Blogs noch vollmundig tönt:

 

Seid gegrüßt, liebe Freunde und Fans – aber auch ihr erbarmungslosen Kritiker und Feinde. Schauet rein und lobet mich, oder schießet mich auf’n Mond – möget und schätzet meine Werke oder bindet mich auf den Scheiterhaufen. Hauptsache: Fair! Egal wie, ich werde mein Haupt neigen vor euch … mitunter, um besser zu sehen auf welch’ Schusters Rappen ihr denn so daher kommt. Willkommen! Schau rein und urteile fein – oder lies und schieß!

 

…jjjja. Genau das wollte er damit sagen. Oder auch nicht. Weiß der Teufel. Ich geh jetzt schlafen.

 

 

-Ricarda

 

 

Anmerkung: Interessant find ich übrigens, dass John Asht selbst seine Anschrift erst seit ein paar Tagen auf seiner Seite publik gemacht hat; und hierbei handelt es sich auch bloß um eine Postfachadresse. Soviel zum Thema “sich hinter einem Netzpseudonym verstecken”…

 

 

[In short: Remember John Asht, the guy who acts like a ten-year-old who is told that his drawings look crappy while he thinks he’s the next Leonardo da Vinci? I emailed him, he emailed back, and I proudly stand by it: That guy seems to have the mental and emotional maturity of said ten-year-old. His answers to a page-long email detailing why I think he’s wrong with some of his statements (huge understatement here) roughly equal “Who let you out of the nuthouse?”. Sounds like someone needs professional help here…]

So he screwed his intern…

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Ever since Bill Clinton we know that sometimes, somehow, even presidents of the US get horny. Nothing new here. Now someone seemed to have been in dire need of money, and dug up Kennedy’s affair with an intern that lasted from 1962 until Kennedy’s death. And everyone acts totally shocked.

Really now, as far as I know, politicians are for the most part either corrupt, party animals or unfaithful, or any combination thereof. It’s not like they see it as mandatory for them to be honest and role models and stuff. That shouldn’t surprise anyone. So why don’t they leave Horny John alone; that guy’s been dead for decades, as well as his wife. I don’t see the significance of these news… ô.O

I mean, he might be kinda popular, but I don’t get what this affair has to do with his actions as president. Meaning it’s actually nobody’s business.

(And yes, I do see the irony in posting this…)

 

 

Er hat also die Praktikantin gepoppt…

 

Spätestens seit Bill Clinton wissen wir ja, dass auch Präsidenten der Vereinigten Staaten gerne mal den Lüstling raushängen lassen und wild durch die Gegend schlafen. Das ist jetzt nichts wirklich Neues. Aber irgendwer scheint hier ziemlich pleite gewesen zu sein und hat deswegen ein bisschen herumgewühlt und ein ach so schmutziges Geheimnis ausgegraben: Kennedy, und jetzt bitte alle entrüstet keuchen, hatte eine Affäre, von 1962 bis zu seinem Tod. Ja. Das ist jetzt in der Tat total entsetzlich.

Kommt schon, Leute. Soweit ich das überblicke, ist ein großer Teil der Politiker entweder korrupt, schlägt gerne mal über die Stränge oder ist untreu, oder irgendeine Kombination davon. Ist ja jetzt nicht so, dass diese Mischpoke es irgendwie als verpflichtend ansähe, ehrlich zu sein und ein Vorbild und so. Das ist jetzt nicht die Überraschung des Jahrhunderts. Können wir den Geilen Johnny also einfach in Ruhe lassen? Ich meine, der Kerl ist seit Jahrzehnten tot, und seine Frau auch. Ich sehe hier gerade nicht, was an dieser Nachricht so unglaublich wichtig sein soll… ô.O

Gut, er ist vielleicht so eine Art Popstar unter den Politikern (gewesen), aber ich verstehe trotzdem nicht, was das mit seinen Amtshandlungen als Präsident zu tun hätte. Ergo geht’s eigentlich keinen was an.

(Und ja, ich sehe die Ironie darin, das hier zu posten…)

 

 

-Ricarda

Ein kleines Experiment…

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Nachdem mein derzeitiger Lieblingsalleinunterhalter John Asht wieder einen Kommentar zum Zeitgeschehen abgegeben hat, habe ich mir heute Morgen aus Langeweile und offenbar temporärer Insomnie heraus mal die Mühe gemacht und dem guten Mann einen Kommentar per Email gesendet. Ich darf also gespannt sein, ob ich demnächst Post vom Anwalt wegen Stalkings bekomme…

 

…warum schippt man Schnee, während es noch schneit? Ist das nicht etwas unökonomisch?

Hoffentlich bin ich hier die einzige, die sich gerade den Hintern abfriert und trotzdem raus muss. Falls nicht:  machen wir das Beste draus und bauen einen Schneemann :)

Hier. So einen. Einfach, um die Nachbarn zu verwirren.

 

-Ricarda

 

 

[I just started  a little experiment: How to comment on a weirdo’s rants without getting sued for stalking… And a little complaint about how bloody cold it is here and I have to leave the house anyway >.>]