Editing Hell and Writing Limbo

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Okay folks, time for an entirely personal rant about writing. And editing. And tea. God, I need a cup of tea right now…

 

So, I have this novel I’m editing right now, and it gives me hell. It’s not just that I have to disguise a dozen plotholes as actual plot (thankfully, I have help with that; I’ve been co-writing that novel with a friend, so we will both have to fix this swiss cheese of a plot^^), it’s all the little technicalities that drive me up the wall. We are both writers, and we both format differently out of habit. Meaning that we have to figure out which way we do it so it looks somewhat consistent. Then there’s the question which orthography we use (during the past ten years, we had about the same amount of spelling reforms, leaving 90% of the nation utterly confused; the rest are toddlers who can’t write).  Compound or separate spelling, how many e’s in “Schneeeule” (yes, that’s an actual word…) and stuff like that.

How the hell does anybody voluntarily do this more than once?!

 

Second; the novel I’m writing (and have been for the past… one and a half years?). Not only am I told by my main characters that they plan to fall in love much sooner than I had planned (thus rendering a huge chunk of the first part of the book obsolete), now I constantly find out that I have to delete the last 5-10 pages I wrote and re-write the part. Three times since November. And I have barely added 30 pages since then, although I must’ve written about twice as much; minimum. Which isn’t that much at all, but it was a busy time…

 

Third; tea. Why is it that I overcome years of coffee addiction just to end up hooked on Earl Grey?!

 

…okay, done, just had to get that out…

 

 

Das Fegefeuer des Autorendaseins…

 

So, Zeit für eine ganz persönliche Tirade zum Thema überarbeiten. Und schreiben. Und Tee. Gott, ich brauch jetzt ‘ne Tasse Tee…

 

Da wäre das Buch, das ich gerade überarbeite (Zombies und Tulpen, falls es jemanden interessiert), und das macht mit gerade das Leben zur Hölle. Ich muss nicht bloß ein Dutzend Plotlöcher als echten Plot darstellen (da hab ich aber glücklicherweise Hilfe von meiner Mitautorin…), sondern mich auch um die ganzen technischen Details kümmern, die mich in den Wahnsinn treiben. Wir schreiben beide, und formatieren tun wir aus Gewohnheit völlig unterschiedlich. Da müssen wir irgendwie ein einheitliches Bild bekommen. Wir müssen uns auf eine Rechtschreibung festlegen (von den zehn Varianten, die wir über die letzten Jahre präsentiert bekommen haben -.-). Zusammen, getrennt, wie viele E’s stecken in der Schneeeule und so weiter und so fort… argh.

Wie kommt’s, dass das jemand freiwillig mehr als einmal macht?!

 

Dann das Buch, an dem ich gerade arbeite (seit anderthalb Jahren, in etwa). Erst erzählen mir meine Hauptfiguren, dass sie sich weitaus früher ineinander vergucken, als ich das geplant hatte (und so ein gutes Stück des ersten Teils der Handlung überflüssig machen), in letzter Zeit merke ich immer öfter, dass ich den letzten fünf bis zehn Seiten, die ich drangehängt habe, löschen und komplett umschreiben muss. Dreimal seit November. Und ich hab seitdem sowieso bloß knapp 30 Seiten geschafft, obwohl ich mindestens doppelt so viel geschrieben habe. Das ist eigentlich auch nichtmal viel, aber es waren irgendwie hektische Monate…

 

Drittens: Tee. Wie zum Teufel konnte es passieren, dass ich eine jahrelange Kaffeesucht überwinde, nur um dann quasi süchtig nach Earl Grey zu werden?!

 

…okay, das musste ich bloß mal loswerden…

 

 

 

-Ricarda

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2 responses »

  1. Ohja, diese verfluchte Droge Earl Grey. Zwar wird sie bei mir von Zeit zu Zeit durch Rooibos-Tee ersetzt, ich komme aber ebenso wenig dauerhaft von ihr los. Um im WOrtlaut des Artikels zu bleiben: Teufelszeug!

    Ansonsten kann ich deine Probleme in Bezug auf Rechtschreibung und Autorenschaft kann ich nachvollziehen. Zwar schreibe ich nicht öffentlich, aber der eigene Perfektionismus ersetzt die fehlende Öffentlichkeit oftmals.

    Und da ich mit Keksen schon so freigiebig war, dazu jetzt eine Tasse heißen Tee *dir eine Tasse heißen Tee reich*. Hach ja…Internet.

  2. Ouch ^^ Sounds like painful editing. That’s great that you get to do it with a friend- I bet that does make it hard, though! Good luck; you can do it! Oh and I’m with you on the tea addiction– why oh why does it have to be so good?!

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